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In diesem Bereich biete ich Informationen allgemeiner Art, welche nicht zwangsläufig mit dem Sanitätswesen in Verbindung stehen müssen, aber können.

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 Soldatensprache

Vielleicht helfen die in dieser Tabelle aufgeführten Begriffe dem einen oder anderen Leser, die manchmal zweideutige und somit missverständliche Ausdrucksweise der Soldaten (zum Beispiel in Feldpostbriefen) zu verstehen.

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Weiter unten steht als Download eine PDF-Datei bereit, welche darüber hinaus gehende Begriffe enthält (zur Zeit etwa 120).
Einfach am Ende der folgenden kurzen Liste auf das Wort „Soldatensprache“ klicken und es öffnet sich ein neues Fenster. Sie können die Datei zur privaten Nutzung auch auf ihrem eigenen Computer speichern.

 

- "Apfelsinen": Handgranaten
- "Fußlappen": Weißkraut
- "Fußlappenindianer": Infanterist
- "Häuptling": Hauptmann
- "Kaiser-Wilhelm-Torte": Kommissbrot
- "Kanarienvögel": Soldaten des Infanterie-Regiment Nr. 118
- "Rachenputzer": Schnaps
- "Rollschuhläufer": schwere deutsche Granate
- "Schein-Werfer": Zahlmeister
- "Schlamm": Kaffee
- "Soldatenhonig": Rizinus-Öl
- "Weiße Elefanten": Zeppelin-Luftschiffe
- "Zwiebelfisch": Schiffs-Torpedo

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Hier auf den farbigen Schriftzug klicken > SOLDATENSPRACHE

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Die Heer- oder Soldatensprache des 1. Weltkrieges machte auch vor dem Sanitätswesen keinen Halt.
Eine Liste von 40 Ausdrücken habe ich zusammengesucht, welche ich ebenfalls als PDF-Datei zum kostenfreien Download anbiete.
Einfach auf das Wort „Sanitätsbegriffe“ klicken und es öffnet sich ein neues Fenster.

Wer dies nicht möchte, dem biete ich nachfolgend eine kleinere Auswahl:

- Armee-Nachtigal: fröhlich singende Krankenschwester
- Horch-Posten: Krankenschwester im Nachtdienst
- Karbol-Mäuschen: Krankenschwester
- Landsturm-Schwester: schon ältere Krankenschwester
- Reizender Käfer: Krankenschwester vom Roten Kreuz
- Aspirin-Onkel: Arzt, allgemein
- Fakir: Arzt, wenn er besonders gute Leistungen vollbringt
- Wunder-Wali: vollbringt gute Leistungen wie der Fakir
- Maul-Schuster: Zahnarzt
- Schnauzen-Maurer: Zahnarzt

Hier auf den farbigen Schriftzug klicken > SANITÄTSBEGRIFFE

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Verlustlisten

Während des 1. Weltkrieges wurden Millionen Deutscher Soldaten verwundet, getötet, als vermißt gemeldet, gerieten in Gefangenschaft oder starben an Krankheiten und Verletzungen.

All diese Schicksalsschläge wurden von den deutschen Behörden gesammelt und in amtlichen Bekanntmachungen veröffentlicht.
Die Bezeichnung dieser Veröffentlichungen lautete "Verlustlisten".

In den Jahren 2011 und 2014 ist es dem Verein für Computergenealogie e.V. gelungen, alle Verlustlisten zu beschaffen, zu scannen und die Daten zu indizieren.
Das Ergebnis ist auf der Internetseite des Vereins zu finden > http://wiki-de.genealogy.net/Verlustlisten_Erster_Weltkrieg/Projekt

Die einzelnen Verlustlisten-Seiten kann man derzeit auf unterschiedliche Art und Weise durchsuchen.
Meistens sucht man ja einen Namen und kann eine solche "Namen-Suche" auch bequem auf genannter Internetseite durchführen.
Leider fehlt aber (im Moment noch) die Möglichkeit, eine Verlustlisten-Seite gezielt aufzurufen.

Dies wäre in manchen Recherche-Fällen aber sinnvoll.
Zum Beispiel dann, wenn man eine oder mehrere Seiten "zurückblättern" möchte, um die Einheit (Regiment oder Kompanie) einer gefundenen Person zu ermitteln.

Um eine Verlustlisten-Seite gezielt aufrufen zu können, habe ich ein Hilfsmittel entwickelt, welches genau dies ermöglicht.
Es handelt sich dabei um eine kleine Tabelle, in welche man die gewünschte Seitenzahl nur eintragen und anschließend auf einen "Hier klicken"-Knopf drücken muß.
Die Tabelle verbindet Sie dann mit der entsprechenden Internetseite des Vereins für Computergenealogie e.V. und zeigt die Verlustlisten-Seite an.

Dieses Hilfsmittel steht derzeit als Tabelle mit den Datei-Endungen ".xls" , sowie ".xlsx" , sowie ".ods" zur Verfügung.
Für die Benutzung dieses Hilfsmittels benötigen Sie neben einem Internetzugang also zwingend ein Computerprogramm, welches einen dieser Datei-Typen verarbeiten kann.
Hierzu eignet sich neben dem Programm "Excel" von Microsoft ebenfalls das Programm "Calc" von Apache aus dem OpenOffice-Paket.
Die Dateigröße beträgt je nach Datei-Endung zwischen 13 und 37 Kb.

Falls Sie das Hilfsmittel nutzen möchten, sende ich es Ihnen gern per Internet kostenfrei zu.
Es ist absolut kostenfrei, lediglich etwas dezente Werbung in eigener Sache ist vorhanden.
Nehmen Sie einfach Kontakt zu mir auf.

Vorschau-Bild der Tabelle > HIER KLICKEN

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