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In diesem Bereich biete ich Informationen allgemeiner Art, welche nicht zwangsläufig mit dem Sanitätswesen in Verbindung stehen müssen, aber können.

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 Soldatensprache

Vielleicht helfen die in dieser Tabelle aufgeführten Begriffe dem einen oder anderen Leser, die manchmal zweideutige und somit missverständliche Ausdrucksweise der Soldaten (zum Beispiel in Feldpostbriefen) zu verstehen.

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- "Apfelsinen": Handgranaten
- "Fußlappen": Weißkraut
- "Fußlappenindianer": Infanterist
- "Häuptling": Hauptmann
- "Kaiser-Wilhelm-Torte": Kommissbrot
- "Kanarienvögel": Soldaten des Infanterie-Regiment Nr. 118
- "Rachenputzer": Schnaps
- "Rollschuhläufer": schwere deutsche Granate
- "Schein-Werfer": Zahlmeister
- "Schlamm": Kaffee
- "Soldatenhonig": Rizinus-Öl
- "Weiße Elefanten": Zeppelin-Luftschiffe
- "Zwiebelfisch": Schiffs-Torpedo

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Die Heer- oder Soldatensprache des 1. Weltkrieges machte auch vor dem Sanitätswesen keinen Halt.
Eine kleine Auswahl dieser Ausdrücke finden Sie in der folgenden Liste.

- Armee-Nachtigal: fröhlich singende Krankenschwester
- Horch-Posten: Krankenschwester im Nachtdienst
- Karbol-Mäuschen: Krankenschwester
- Landsturm-Schwester: schon ältere Krankenschwester
- Reizender Käfer: Krankenschwester vom Roten Kreuz
- Aspirin-Onkel: Arzt, allgemein
- Fakir: Arzt, wenn er besonders gute Leistungen vollbringt
- Wunder-Wali: vollbringt gute Leistungen wie der Fakir
- Maul-Schuster: Zahnarzt
- Schnauzen-Maurer: Zahnarzt

Möchten Sie noch mehr Begriffe und Ausdrücke lesen ?

Dann wechseln Sie einfach durch Anklicken des Schriftzuges auf folgende Internetseite >

 

https://feldlazarette-1914-1918.jimdofree.com

 

Ab Januar / Februar 2019 finden Sie dort eine Liste mit etwa 40 Ausdrücken speziell zum Bereich Sanitätswesen.

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Verlustlisten

Während des 1. Weltkrieges wurden Millionen Deutscher Soldaten verwundet, getötet, als vermißt gemeldet, gerieten in Gefangenschaft oder starben an Krankheiten und Verletzungen.

All diese Schicksalsschläge wurden von den deutschen Behörden gesammelt und in amtlichen Bekanntmachungen veröffentlicht.
Die Bezeichnung dieser Veröffentlichungen lautete "Verlustlisten".

In den Jahren 2011 und 2014 ist es dem Verein für Computergenealogie e.V. gelungen, alle Verlustlisten zu beschaffen, zu scannen und die Daten zu indizieren.
Das Ergebnis ist auf der Internetseite des Vereins zu finden > http://wiki-de.genealogy.net/Verlustlisten_Erster_Weltkrieg/Projekt

 

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